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18. Juni 2024

Legionellen in kaltem Wasser und in Kaltwasserleitungen

Legionellen in kaltem Wasser und Kaltwasserleitungen

Das Wachstum von Bakterien ist hauptsächlich mit lauwarmem und warmem Wasser verbunden. So wird der Kontrolle von Temperaturen in den Warmwasserleitungen viel Aufmerksamkeit geschenkt und bakteriologische Kontrollen im Rahmen von Legionellen werden vor allem an den Warmwasserleitungen durchgeführt.

° Dennoch zeigt sich immer mehr, dass ein anhaltendes Problem auch in den Kaltwasserleitungen liegt.

Bei Messungen zeigt sich, dass das kalte Wasser in diesen Leitungen oft nicht kalt genug ist:

Sobald die Kaltwassertemperatur über 20°C steigt, besteht ein stark erhöhtes Risiko für Legionellenwachstum. In den meisten Richtlinien wird oft auf 25°C verwiesen, aber aus Sicht des Legionellenbakteriums selbst ist 20°C ein kritischer Wendepunkt.

Das Risiko des Legionellenwachstums in den Kaltwasserleitungen nimmt auch mit dem Alter des Leitungsnetzes zu; Leitungen, die älter als 10 Jahre sind, sind anfälliger für Biofilmbildung, weil die Oberflächen rauer sind. Dieser Biofilm ist dann ein hervorragendes Medium für die Entwicklung von Bakterien.

Im Gegensatz zu Warmwasserleitungen können an den Kaltwasserleitungen keine Hitzeschockbehandlungen durchgeführt werden, um (Legionellen-)Bakterien abzutöten.

° Hier ein Überblick über die praktikabelsten Lösungen:

Fazit:

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