Home Referenzen Pseudomonas-Sanierung in einer Industriebäckerei
Industrie

Pseudomonas-Sanierung in einer Industriebäckerei

Anwendung

Pseudomonas-Sanierung in einer neuen industriellen Bäckerei in 2 Schritten: eine Schockdesinfektion, gefolgt von einer kontinuierlichen Wasserdesinfektion und Biofilmprävention

Pseudomonas-Sanierung in einer Industriebäckerei

Pseudomonas-Sanierung in einer industriellen Bäckerei

Situationsbeschreibung: Bei einer Routineanalyse des enthärteten Wassers in einer industriellen Bäckerei in Wallonien wurde eine Kontamination mit Pseudomonas festgestellt. Diese Kontamination war ziemlich unerwartet, da es sich um eine völlig neue Abteilung handelte und es im alten Teil nie Probleme mit der Wasserqualität gegeben hatte. Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass sich in sehr kurzer Zeit ein Biofilm hatte entwickeln können. Der Grund dafür war zweifach. Einerseits waren die neuen Leitungen bereits geraume Zeit mit Wasser gefüllt, bevor die Produktion tatsächlich anlief. Andererseits ist die Anlage so dimensioniert, dass die Produktion langfristig verdoppelt werden kann, ohne das Sanitärnetz erweitern zu müssen.

Obwohl eine potenzielle Kontamination ihrer Produkte durch den Backprozess beseitigt wurde, beschloss die Bäckerei, das Problem schnell anzugehen. Da es sich eindeutig um eine biofilmbedingte Kontamination handelte, wählten sie auf Anraten ihres Qualitätsberaters die Lösungen von Konax BV.

Als ersten Schritt organisierten wir eine Schockdesinfektion des gesamten Wassernetzes. Dieser direkte Ansatz führte sofort zu einem erheblichen Rückgang der Anzahl kontaminierter Zapfstellen. (siehe Abbildung 1: „Effekt der Schockdesinfektion").

Nach der Schockdesinfektion starteten wir anschließend eine kontinuierliche Behandlung des Wasserkreislaufs mit unserer vollautomatischen Überwachungs- und Desinfektionseinheit, dem Konax® Prodis. Dank der Nachbehandlung wird verhindert, dass kleine Stücke nicht ausgespülten Biofilms, die Pseudomonas enthalten, eine Neuinfektion verursachen.

Ein vorübergehender Stopp der Behandlung äußerte sich in einer erhöhten Pseudomonas-Konzentration an 2 Zapfstellen. (siehe Abbildung 1: „vorübergehender Stopp der Desinfektion"). Dies deutet darauf hin, dass an diesen Leitungen noch Reste kontaminierten Biofilms vorhanden waren. Beim Neustart der Nachbehandlung war die Situation erneut schnell unter Kontrolle. Die Dosierung während der Nachbehandlung hält jederzeit die Trinkwassernorm ein, sodass das Wasser sicher verwendet werden kann.

Obwohl eine Pseudomonas-Kontamination sehr hartnäckig sein kann, sorgte dieser kombinierte Ansatz für einen 100 % Pseudomonas-freien Wasserkreislauf innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens.

← Zurück zu allen Referenzen

Eine ähnliche Herausforderung?

Erzählen Sie uns von Ihrer Wasserproblematik — wir denken gerne mit Ihnen.

Kontaktieren Sie uns